Langhanke: RCDS fordert weitere 10.000 Studienplätze in Bayern

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18
Okt
2011

„Es genügt nicht, von einer Bildungsrepublik Deutschland zu träumen. Wir müssen unsere Ziele hoch stecken, um den Anforderungen des Bildungssystems gerecht zu werden“, betont Carmen Langhanke, Vorsitzende des Rings Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) in Bayern.

Der „doppelte Abiturjahrgang“ und das Aussetzen der Wehrpflicht zieht einen nie dagewesenen Ansturm junger Studienanwärter auf die Hochschullandschaft nach sich und stellt den Freistaat Bayern vor große Herausforderungen.

Zum heute beginnenden Wintersemester haben sich über 70.000 Erstsemester an Bayerns Hochschulen eingeschrieben. „Bayern ist ein attraktiver Studienstandort, trotz Studienbeiträge!“, betonte Langhanke. Wie jedes Jahr entscheiden sich auch viele Schulabgänger aus anderen Bundesländern bewusst für ein Studium an einer bayerischen Hochschule. „Unsere Hochschulen bieten gute Studienbedingungen, die durch die Studienbeiträge immer weiter verbessert werden! Dennoch dürfen wir uns nicht damit zufrieden geben, dass die Situation an bayerischen Hochschulen vergleichsweise besser ist, als in anderen Bundesländern. Vielmehr müssen wir uns an unseren eigenen Maßstäben orientieren und dringend weitere 10.000 Studienplätze schaffen“, fordert Langhanke.

Doch nicht allein der Mangel an Studienplätzen stellt ein Problem dar. „Ein gutes Betreuungsverhältnis, ein umfangreiches Lehrangebot und eine funktionstüchtige Infrastruktur sind unerlässliche Voraussetzungen für eine erfolgreiche akademische Ausbildung“, so Langhanke weiter. „Dazu gehört auch ein Dach über dem Kopf! Die Wohnsituation ist an vielen Hochschulstandorten dringend verbesserungswürdig. Kein Student darf am Studium gehindert werden, weil er keine Wohnung findet“, so die Promotionsstudentin abschließend.
Zuletzt aktualisiert am 18. Oktober 2011